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Bericht: Die wachsende strategische Macht des Zolls in einer unsicheren Handelslandschaft

Da der Welthandel immer unberechenbarer und die Vorschriften immer komplexer werden, rücken Zoll- und Handelsmanagement auf der strategischen Agenda der europäischen Hersteller immer weiter nach oben.

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Julia Verbunt

  • 24 Feb., 2026
  • 3 min lesen
Bericht: Die wachsende strategische Macht des Zolls in einer unsicheren Handelslandschaft

Die Strategic Radar Customer Survey, die von der Customs Support Group unter 200 europäischen Herstellern durchgeführt wurde, bestätigt eine klare Verschiebung: Die Einhaltung von Zoll- und Handelsbestimmungen gewinnt an strategischer Bedeutung, doch die meisten Unternehmen sind bei der Bewältigung der wachsenden regulatorischen und geopolitischen Komplexität nach wie vor ressourcengebunden und reaktiv.

Auf dem Weg ins Jahr 2026 müssen sich Warenbesitzer weiterhin mit Unterbrechungen in der Lieferkette, geopolitischen Spannungen, Zollschwankungen und sich schnell entwickelnden Vorschriften auseinandersetzen. In diesem Klima ist der Zoll nicht mehr nur „Compliance“. Er ist ein entscheidender Faktor bei der Entscheidungsfindung, der die Wahl der Transportwege, die Beschaffungsstrategien, das Kostenmanagement und die Marktexpansion beeinflusst.

Doch während Zollteams eine immer wichtigere strategische Rolle spielen, arbeiten viele Unternehmen noch immer mit begrenztem Fachwissen, eingeschränkten Ressourcen und reaktiven Prozessen. Das Ergebnis sind erhöhte Risiken bei der Einhaltung von Vorschriften, steigende Kosten und betriebliche Ineffizienzen.

Unsere Ergebnisse zeigen, dass die Kluft zwischen der zunehmenden Komplexität des globalen Handels und den internen Fähigkeiten der Unternehmen, diesen zu bewältigen, immer größer wird. Zum Beispiel:

  • 70 % der Unternehmen lagern die Zollabfertigung vollständig aus, weil sie Kapazitätsengpässe haben und mehr Fachwissen benötigen.
  • 44% geben an, dass der Zoll auf Führungsebene an Sichtbarkeit gewonnen hat.
  • Doch nur 18% gehen proaktiv mit der Unsicherheit im Handel um – ein Drittel der Unternehmen bleibt überwiegend reaktiv, während 10% sogar einen passiven Ansatz verfolgen.
  • Das Risiko der Fehlklassifizierung ist weiter verbreitet, als den Unternehmen bewusst ist. Uneinheitliche Prüfungspraktiken und die vorsichtige Einführung von AI setzen Unternehmen unerwarteten Pflichten, Prüfungen und Störungen aus.

Die Botschaft ist klar:
Eine reaktive Zollverwaltung ist im Jahr 2026 und darüber hinaus nicht mehr tragfähig.

Der CEO der Customs Support Group John Wegman stellt fest:

Es lässt sich nicht leugnen, dass der internationale Handel derzeit eine Herausforderung darstellt. Dennoch trifft weniger als einer von fünf Herstellern die notwendigen proaktiven Vorbereitungen, um in dieser neuen Realität zu gedeihen, in der die Rolle von Zoll- und Handelsexperten vor dem sich ständig verändernden Hintergrund komplexer Vorschriften und geopolitischer Störungen an Bedeutung gewinnen wird.

Fünf Schlüsselbereiche der Zoll- und Handelsstrategien

Die vollständige Studie zeigt, wie führende Unternehmen ihre Zoll- und Handelsstrategien umgestalten, um in einer geopolitisch geprägten globalen Handelslandschaft die Nase vorn zu haben. Die Studie deckt die Veränderungen in fünf Schlüsselbereichen auf, die heute die Wettbewerbsfähigkeit bestimmen:

  • interne Zollkapazitäten und Personalausstattung
  • neue Outsourcing-Muster
  • die zunehmende Bedeutung der Verwaltung der Warentarifierung
  • die Auswirkungen geopolitischer Ereignisse auf die Lieferketten
  • die strategischen Maßnahmen, die Unternehmen ergreifen, um die Unsicherheit im Handel zu bewältigen

Laden Sie die vollständige Studie herunter um einen tiefen Einblick in die Herausforderungen zu erhalten, mit denen Fertigungsunternehmen in ihrem täglichen Geschäftsumfeld konfrontiert sind, und die anhand von fünf Schwerpunktbereichen untersucht werden.

Radar

Entdecken Sie, warum der Zoll zu einem entscheidenden Faktor für den Erfolg des Handels wird