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Container nach Russland bleiben in europäischen Häfen hängen

Martijn Rijk

03/03/2022

Projektleiter Marketing

Der militärische Einmarsch Russlands in der Ukraine hat Auswirkungen auf den Welthandel und die Lieferketten auf der ganzen Welt. Was in der Ukraine geschieht, ist eine Tragödie für die Zivilbevölkerung, und unsere Gedanken sind bei allen, die von dieser Situation betroffen sind. Die Auswirkungen auf die Bürger in der Region sind enorm.

Für Russland bestimmte Container vom niederländischen Zoll in Rotterdam gestoppt

Am vergangenen Wochenende hat der niederländische Zoll aufgrund der von der Europäischen Union gegen Russland verhängten Sanktionen alle Container mit Bestimmungsort Russland blockiert. Die niederländische Zollbehörde wird mit der Abfertigung der Container beginnen und sie freigeben, sobald sie festgestellt hat, dass sich keine sanktionierten Waren in der Sendung befinden. Sie werden mit den Containern mit verderblichen Waren beginnen. Für diese Kontrollen wurde zusätzliches Personal bereitgestellt, um die Verzögerungen für die Exporteure zu minimieren.

Reuters berichtet:

Der größte Teil des Verkehrs von und nach Russland in Europas größtem Hafen läuft mit minimalen Unterbrechungen weiter, da wichtige Energieprodukte wie Rohöl und Flüssiggas nicht von den EU-Sanktionen gegen Moskau betroffen sind, sagte ein Sprecher des Rotterdamer Hafens am Dienstag.

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Rund 30 % des Rohöls und 25 % des Flüssigerdgases (LNG), die über Rotterdam laufen, kommen aus Russland.

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"Unternehmen werden individuelle Entscheidungen darüber treffen müssen, wie sie mit russischen Sendungen umgehen", so der Hafen in einer Erklärung.

Auch im Hafen von Antwerpen stecken Container fest.

Auch im Hafen von Antwerpen stecken rund tausend Container fest. Ähnlich wie ihr niederländisches Pendant führt die belgische Zollbehörde zusätzliche Kontrollen bei Sendungen nach Russland durch, um sicherzustellen, dass keine mit einem Embargo belegten Waren nach Russland gehen.

Die belgische Zeitung Gazet van Antwerpen berichtet, dass Reedereien wie Hapag Lloyd und One keine Buchungen für Russland mehr entgegennehmen. Reuters berichtet von einer ähnlichen Entscheidung von Maersk.

 

Keine Schiffe mit Verbindungen zu Russland in britischen Häfen erlaubt

Die britische Regierung verweigert allen Schiffen, die mit Russland in Verbindung stehen, den Zugang zu allen Häfen des Vereinigten Königreichs.

Russische Schiffe dürfen nicht mehr in britische Häfen einlaufen, nachdem das Vereinigte Königreich heute eine Reihe neuer Sanktionen gegen Russland verhängt hat.

Das Verbot gilt für alle Schiffe, die im Besitz von Personen mit Verbindungen zu Russland sind oder von diesen betrieben werden, und die Behörden erhalten neue Befugnisse zum Festhalten russischer Schiffe.

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